
Was essen wir heute?
Im Moment dreht sich ja alles um Krisenmanagement. Da will ich mich auch mal wieder zu Wort melden, mit einem sehr wichtigen und kritischen Thema: Essen. Nein, ich rede jetzt nicht über leergekaufte Regale etc. Ich reden einfach über “Alltag”, wenn sich irgendjemand noch daran erinnern kann, was das ist. 😉
Wenn man in ein neues Land reist, dann interessiert viele das andersartige Essen. Man probiert Neues und ist offen für Dinge, um die man sonst vielleicht sogar einen Bogen machen würde. Wenn man jedoch in ein Land zieht um dort zu bleiben, dann ist diese Offenheit für Neues mit einem Ablaufdatum versehen.
Tobi hat mir schon vor unserer Ankunft gesagt, dass er gern versuchen würde sich an das Essen hier anzupassen. Dabei muss jedoch ein großes ABER bedacht werden, wir ernähren uns vegetarisch und zu Hause großteils vegan – dadurch fallen EINIGE Anpassungsmöglichkeiten weg. Philippinisches Essen besteht auf den ersten Blick aus 2 Bestandteilen: Fleisch/Fisch und Reis. An was passen wir uns also an? Jap, den Reis. ;D
Weiß, Rot, Schwarz, Gelb und sogar Blau – es gibt ihn fast in allen Farben des Regenbogens hier. Es gibt ihn klassisch aus dem Reiskocher, es gibt ihn weiterverarbeitet in der Pfanne. Und es gibt ihn als Nachspeise. (sticky rice) Es ist tatsächlich so, wie mir eine Kollegin schon vorher berichtet hat: Ein Filipino hat noch nichts gegessen, wenn kein Reis dabei war…
Glücklicherweise ist diese Sicht auf philippinisches Essen sehr kurzsichtig. Ich möchte gern diesen Blog dazu nutzen, um über neu lieb gewonnenes oder auch nicht so lieb gewonnenes zu berichten. Ja, ihr werdet vielleicht auch mal etwas neidisch werden… 😉
Comments
Oh da bin ich ja gespannt, erzähl mehr 😘