Der Start

Ein herzliches Willkommen

Donnerstag 17.10.2019: der Tag an dem wir wieder in Manila angekommen sind, ohne zu wissen, wann wir wieder zurück nach Österreich kommen würden.

Diesmal können wir Manila bei Tageslicht aus der Luft betrachten. Wir sehen die Stadt aber auch wunderschöne grüne Hügel und Flüsse, die die Landschaft zerteilen und natürlich das Meer…

Nachdem wir alle unsere Gepäckstücke wohlbehalten wieder bekommen, schafft es Tobi sogar gleich eine neue Simkarte zu besorgen und damit sind wir auch sofort mit unserer Umgebung vernetzt.

Wir werden von Nely, Muzzel und ihren 2 süßen Kindern abgeholt. Wir fühlen uns gleich willkommen und starten Richtung Mall (Einkaufszentrum) um ein paar Basis Dinge einzukaufen. Bei unserem letzten Besuch haben wir schon den Verkehr in Manila etwas erlebt, aber diesmal haben wir ihn so richtig zu spüren bekommen. Ca. 2 Stunden für ca. 10 km. Ein Stau, der sich gewaschen hat und die Art und Weise, wie die Autos sich aneinander vorbei zwängen (Millimeterarbeit) und die 2-Räder die jede Lücke nutzen…kurz gesagt, wir wundern uns, dass wir nicht zig Unfälle sehen…

Wir besorgen ein paar Lebensmittel und kleinere Dinge, die wir brauchen und gehen noch essen…natürlich Reis 😉 mit Tofu, Gemüse etc. alles sehr gut. Spät abends kommen wir dann in unserem neuen zu Hause an. Aufgrund des Jetlags nutzen wir noch die Energie um auszupacken, bis wir dann so um Mitternacht ins Bett fallen und irgendwann auch einschlafen…

Am nächsten Tag heißt es aber wieder früh raus, denn wir werden wieder nach Manila fahren. Damit es uns nicht so geht wie am Vortag eben schon relativ früh am Morgen, um nicht im Stau zu ersticken.

Die gesamte Gruppe (12 Volunteers, Nely, Muzzel und wir 2 – macht 16 Personen) in einem “Van” (11 Sitzer). Filipino Style 😀

Es ist schön die ganze Truppe wieder zu sehen und wir werden wieder sehr herzlich begrüßt! Die Fahrt vergeht schnell und bevor wir zu unserem eigentlichen Ziel kommen machen wir noch einen Stop bei einem bekannten Hotel: Okada. Es hat ein riesiges Areal, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist und ist riesig, kitschig und extravagant.

Dann geht es zum “Vikings”. Ein All-you-can-eat Restaurant mit internationaler Küche. Für Vegetarier ist die Auswahl zwar dezimiert, aber immer noch so ausreichend, dass wir für den Rest des Tages versorgt sind. Kostenlose Geburtstagskinder sind eines ihrer Vermarktungsstrategien. Darum können 4 von unserer Gruppe gratis essen (Man muss in dem aktuellen Monat Geburtstag haben). Ein weitere Besonderheit, die wir hier das erste Mal sehen ist, dass man nichts übrig lassen darf! Überall stehen Schilder, dass man pro 100g Reste 100 Pesos zahlt. (Aber gleichzeitig sehen wir auch, dass es nicht ganz so streng genommen wird…)

Nach dem Essen (inklusive Kuchen für die Geburtstagskinder und Bilder mit Wikingerhelm machen wir noch einen Abstecher in der Mall, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Zu Hause packen wir unsere restlichen Koffer aus und freuen uns noch einen Teil unserer Familie zu Hause hören bzw. sehen zu können. Heute schlafen wir schon etwas früher ein als am Vortag.

Am Samstag sind wir bis am späten Nachmittag in einer kleinen Kirche. Wir fahren wieder mit dem kleinen Bus, diesmal auf immer kleiner werdenden Straßen bis wir schließlich auf einer nicht geteerten “Straße” mitten unter kleineren Häusern vor der Kirche stehen. Das Gebäude, wenn auch klein und eher spartanisch, wirkt neu und freundlich und die Leute offen und herzlich. Nach einem Gottesdienst, der von Volunteers geleitet wird (wir dürfen auch kleine Teile übernehmen), einem typischen Filipino Potluck (=gemeinsames Essen) (mit nur leichten Folgen für unseren Verdauungstrackt… 😉 ) und einem Nachmittagsprogramm voller schöner persönlicher Geschichten, die die Volunteers mit Gott erlebt haben fahren wir wieder zurück. Diesmal fährt sogar Tobi selber!! Und sammelt erste Erfahrungen im philippinischen Straßenverkehr – unter den wachsamen Augen von Muzzel auf dem Beifahrersitz.

Den Tag runden wir ab mit einem Besuch bei einer Bekannten aus Österreich auf AIIAS (der adventistischen Uni hier). Sie ist auch erst vor wenigen Tagen angekommen und es ist schön sich auf deutsch über die ersten Eindrücke auszutauschen. Und so wird aus einer Bekannten in wenigen Stunden eine Freundin! 🙂 In diesem Sinne: Magandang gabi (Gute Nacht).

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julia@tjka.at

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