Zuhause fühlen

Creating safety by technology

Nach den vielen Sicherheitsleuten hier zu urteilen, sind die Philippinen ein sehr unsicherer Ort. Vor jedem Geschäft oder Restaurant stehen bewaffnete Sicherheitsmänner, die beim Betreten Taschen etc. kontrollieren. Unser Haus ist Teil einer umzäunten und bewachten Siedlung/Campus, die auch das Bürogebäude der Division der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten einschließt. Das Titelbild zeigt die Lieferung unserer Waschmaschine (Julia wird dazu noch etwas schreiben) – diese wird natürlich von einem Sicherheitsmann überwacht. Deswegen möchte ich euch in diesem Blogartikel die Sicherheitsmaßnahmen auf unserem Campus etwas näher erläutern.

Die Einfahrt des Campus ist 24/7 bewacht und wer das richtige Kennzeichen hat und dem Personal bekannt ist, darf das Gelände auch betreten/befahren:

Ich würde das Human Face ID nennen 🙂 Am Gelände ist die Geschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt. Aber da die Wege kurz sind, ist man direkt beim ersten Gebäude, was das Bürogebäude ist. Zugtritt erhält man hier mittel Fingerabdruckscanner, ich würde es Touch ID nennen.

Sobald ich meinen Finger auf das Lesegerät gelegt habe, wird mir Einlass gewährt:

Wir haben immer noch kein Philippinisches Konto, da wir dafür eine I-Card benötigen. Unser Visum ist gerade in “Umwandlung”, wenn alles klappt sollten wir die noch im Dezember bekommen. Aber die Division hier bietet den Service, dass wenn ich Geld brauche, ich mir hier etwas “abheben” kann. Man kann hier sogar neben Pesos (max. 200 Euro) auch USD bekommen (max. 500), da viele Personen hier international unterwegs sind.

Geld bekomme ich aber erst nach dem ich sowohl erkannt wurde (deswegen wurden mir die Cashiers extra vorgestellt), als auch meine Unterschrift geleistet habe:

Weiter geht es zu unserem Haus. Mein Ziel für die Philippinen ist es, Key- und Paperless zu werden. Deswegen haben wir uns gleich als Ersatz für unser anfangs defektes Schloss dieses Code Schloss besorgt:

Nach der Arbeit noch ein bisschen Sport, das macht man im “Multi-Purpose-Building” (mehr dazu später mal).

Auch hier kommt man nur gegen seinen Fingerabdruck rein:

Auf dem Weg zurück nochmal kurz beim Bürogebäude vorbei, auch der Hintereingang hat einen Fingerabdruckscanner:

Wer hat sich gemerkt, wieviele verschiedenen Sicherheitsmechanismen es gibt? Hier nochmal die fünf Sicherheitsmechanismen:

In welchem Gebäude arbeite ich eigentlich? Das ist ein Teil der nächsten Artikel!

P. S. Wer es erkannt hat: ich hab mich frei gewühlt den Claim von eurofunk Zweck-zu-entfremden. Nachdem ich noch eine Zeit lang auf der Homepage Teil von eurofunk sein durfte – danke an das Marketing Team, dass ihr meinem Nachfolger jetzt diesen Platz eingeräumt habt: Board of Management!

P. P. S. Falls jetzt jemand Angst hat, uns mal auf den Philippinen zu besuchen: wir fühlen uns sicher hier, auch außerhalb unserer Siedlung!

Author

tobiaska123@gmail.com

Comments

Judy
December 3, 2019 at 12:58 am

Ganz schön high tech! 👍🏼 Cooles Schloss an eurer Tür! Hast ja Glück, dass sie auf dem Gelände alles so keyless haben, sonst wär das Ziel schwierig zu erreichen 😅



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