Der Start

Das erste Mal am Meer

Woran denkt man, wenn man die Philippinen denkt?? Das Meer natürlich…warmes Wasser, schöne Unterwasserwelt, weiße Sandstrände…

Als wir erfahren haben, dass wir ca. eine Stunde vom Meer entfernt wohnen würden, war ich doch leicht enttäuscht. Vor meinem inneren Auge habe ich mich regelmäßig am Abend am Strand spazieren gesehen, sich einfach mal zur Erholung kurz in die Fluten stürzen etc. Aber wir sind ja nicht zum Urlaub machen hier 😉 Trotzdem habe ich mir schon vor unserem Umzug hierher die Frage gestellt: wann werde ich wohl das Meer das erste Mal nicht nur sehen, sondern auch erleben können…

Am 4. Wochenende war es dann tatsächlich soweit. Ein Gruppe von Kolumbianern an der Uni haben einen Schnorchelausflug geplant und noch Mitfahrer gesucht. Durch unsere gute Connection zu einen liebe österreichische Studentin waren wir schließlich mit von der Partie. So machten sich 6 Kolumbianer und 3 Österreicher um 4:30 an einem Sonntag auf, um die Unterwasserwelt in der Nähe von Batangas zu erkunden.

Die Fahrt dauert ca 1,5 h und die letzten Meter ging es über eine ziemlich steile Straße bis zu einem Tauchresort von wo aus unser Boot startete. Nach einer ca 10 min. Fahrt mit einer/einem? Bangka (typisch philippinisches Boot) ging es in das kühle Nass…kühle?! nein, so angenehm warmes Nass. So angenehm, dass man gar nicht mehr raus möchte. 🙂 Die vielen Fische tun ihr Übriges dazu. Wenn ich ganz ruhig im Wasser liege und meine Arme ausstrecke kommen die Fische ganz nahe und ein- zweimal werde ich sogar kurz berührt und angeknabbert. 😉 Man fühlt sich wie im Aquarium!

Eigentlich wäre der Plan gewesen noch einen Strand zu besuchen, aber bei der Anfahrt zum Strand kommt uns ein deftiger Fischgeruch entgegen und wir entschließend schnell wieder reiß aus zu nehmen. Da vergnügen wir uns lieber noch ein bisschen im Wasser.

Mitten drinnen in diesem Tag schießt mir der Gedanke…jetzt sind wir wirklich auf den Philippinen! 😀

Am frühen Nachmittag gehts zurück an Land. Nach einer Dusche und kurzer Erholung im Schatten geht es mit dem Van zurück nach Silang.

Noch ein Detail am Rande. Jeder von uns hat sich bei der Anreise schon gefragt, wie wir wohl die sehr steile Straße wieder zurück kommen würden. Denn der Van von dem organisierten Fahren war schon etwas in die Jahre gekommen und hatte nicht unbedingt die beste Leistung, schon bei geringeren Steigungen waren wir teilweise sehr langsam und im 1. oder 2. Gang unterwegs. Die gleiche Sorge hatte offenbar auch der Fahrer, denn er hatte in der zwischen Zeit das Tauchresort um Hilfe gebeten und die Burschen wurden in einem anderen Van bis zur normalen Straße gebracht. Unsere Angebot zu Fuß zu gehen war für ihn außer Diskussion. Mit uns 5 Mädels und dem sehr leichten Fahrer schafft es dann der Van auf 2 Anläufe nach oben und die Heimreise konnte beginnen…

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julia@tjka.at

Comments

Judy
December 3, 2019 at 1:09 am

Oh wie schön, das hört sich nach einem gelungenen Tag (mit nur kleinen „Pannen“) an! Super! Freu mich mit euch, dass ihr es doch nicht allzu weit zum Strand habt ☺️



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