Der Start

Die ersten Tage

Wir sitzen wieder im Flieger. Nach 5 ereignisreichen Tagen gehts noch einmal zurück in die Heimat. Zum letzten Mal für dieses Jahr. Die Tage waren voller neuer Eindrücke, aber ich will von Anfang an berichten.

Nach unserer Ankunft in Manila konnten wir uns erst einmal in einem sehr bequemen Bett ausruhen. Wir waren sehr müde und froh als endlich unser Licht aus war (dazu musst aber erst ein Techniker kommen, denn unser Lichtschalter hat nur einen Teil der Lichter ausgeschaltet). Wir haben gut geschlafen ohne große Jetlagprobleme (dank Melatonin für mich und Schlaftablette für Tobi). 

Der Donnerstag war noch zu unserer freien Verfügung und so haben gleich mal einen Rundgang gemacht, einerseits durch das Hotel und andererseits durch die angrenzende Mall of Asia. In einem Supermarkt in dem es von Essen bis Geschirr und Kleidung alles gab haben wir uns einen Überblick über die Preise verschafft. Wenn man in die Geschäfte geht, die wir auch kennen (für Kleidung zB), dann hat man eigentlich die gleichen Preise wie bei uns. In dem Supermarkt waren die Preise von bis. Umso mehr man „westliche“ Qualität möchte, umso eher zahlt man den gleichen Preis, wie bei uns. Bald hatten wir genug von dem Trubel und sind entlang vom Pier zurück zum Hotel gegangen. Dieser ca. 15 min Spaziergang war nicht anstrengend, aber doch schweißtreibend.

Das erste Mittagessen haben wir gemeinsam mit einigen Leuten von AWR in der Cafeteria des adventlichen Krankenhaus in Manila zu uns genommen. Gesundes vegetarisches Essen 🙂 Gleich nebenan konnten wir noch das Gebäude der lokalen Union besichtigen und dann ging es auch schon wieder zurück durch die engen Straßen von Manila zum Hotel. Ein bisschen Bewegung im Fitnesscenter rundete den ersten Tag hier ab.

Am nächsten Tag haben ich fast vergessen, dass es draußen 30° hat. Von 09:00 bis 17:00 saßen wir in einem Meetingroom, der auf „angenehme“ 19° herunter gekühlt wurde. Dafür haben die Gespräche und Präsentationen unser Herz erwärmt. Das AWR Team hat uns herzlich willkommen geheißen und wir durften ein bisschen in die Arbeit hineinschnuppern, die rund um die Welt geschieht. Es ist wirklich unglaublich, wieviele Geschichten von Wundern sie erzählen können. Es war auch etwas besonders Menschen persönlich zu treffen, die wir vorher nur aus Videos gekannt haben. Auf YouTube kann man alle die Geschichten anschauen (AWR 360), die zeigen, dass wir an einen Gott glauben, der jeden kennt und liebt.

Der Höhepunkt der Tage war sicher der Samstag. Nach ca 1,5h Fahrt erreichten wir den SSD Campus. Das erste Mal das CDE sehen, uns neues zu Hause, die Baustelle von dem neuen Gebäude, das gebaut wird und natürlich all die Volunteers, die schon an der Arbeit waren. Für den Gottesdienst hatten sie ein Programm vorbereitet in dem wir einerseits sie ein bisschen kennenlernen konnten und andererseits schon einige Geschichten hören durften, die sie bei ihrer Arbeit im CDE (Center for Digital Evangelism) erlebt hatten. Glücklicherweise wurde alles gefilmt und so können wir uns unter dem Link diese Zeit immer wieder in Erinnerung holen. Es war ein wunderschöner Tag und wir können es kaum glauben, dass wir Teil von all dem werden/sind. Müde und glücklich sind wir spät am Abends wieder im Hotel angekommen.

Sonntag und Montag waren noch weitere Meetings mit Brainstorming und Ideen weiter entwickeln und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Abschied von Menschen, wo wir den Eindruck haben wir kennen sie schon lang und Abschied von den Philippinen, aber nicht für lang…

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julia@tjka.at

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